Presse

Hellweger Anzeiger 22.05.2013

Im Hintergrund (links) Bruno Homberg vom Mendener Computerladen


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Westfalenpost vom 22.Mai 2013

Der Mendener Computerladen war dabei.


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Lokalkompass 16.05.2013

Computerladen Menden mit Schülern der Rodenbergschule zu Besuch im Landtag Düsseldorf


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Lokalkompass 09.02.2013

Das Team steht bereit


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Westfalenpost vom 9.Januar 2013

Karneval wird digitalisiert


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Westfalenpost vom 07/08.06.2012

Bruno F.Homberg mit den Schülern der Rodenbergschule auf dem Flugplatz Arnsberg-Echthausen.


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Westfalenpost vom 20.03.2012

- Der Chef vom Mendener Computerladen Bruno F. Homberg beteiligte sich mit vielen Preisen am Lesewettbewerb.


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"Nehmen Sie Praktikanten...?"

von Ralf E. Dörnbaum aus Menden (Sauerland)

"Haben Sie eine Praktikantenstelle frei?" Diese Frage dürften Mendens Geschäftsleute aller Richtungen immer wieder hören, nur sind immer weniger Geschäftsleute bereit, einen Praktikanten einzustellen, obwohl dieser nichts kostet.
Einer der ganz wenigen, die sich immer wieder bereit erklären, Praktikanten einen Einblick in das Berufsleben zu gewähren, ist Bruno Homberg, der in Menden ein Geschäft für Computer und Computerzubehör hat.
Praktikanten kosten kein Geld, das ist wahr. Andererseits muß der Geschäftsinhaber auch Material zur Verfügung stellen, an dem ein Praktikant üben kann, geht dieses kaputt, muß er die Kosten selber tragen. Das ist die andere Seite.
Patrick Maier hat mit seinen 14 Jahren das Glück, bei Bruno Homberg eine Praktikumsstelle in seinem Wunschberuf bekommen zu haben. Bis zu den Sommerferien ist er jetzt jeden Donnerstag im Einsatz. Manche seiner Schulkameraden dürfen nur dabei sein und zusehen, wenn der Chef etwas macht, Patrick dagegen kommt auch richtig zum Einsatz, so daß er einen guten Eindruck von dem erhält, was ihn in diesem Beruf erwartet. Von "mal eben" bis "geht das heute noch?" war schon alles zu hören. Nur ist eine Fehlersuche im Rechner alles andere als einfach.
Sind wir ganz ehrlich, muß fast jeder zugeben, daß er seinen Computer zwar bedienen kann, aber keine Ahnung hat von dem, was da eigentlich passiert, wenn er mit dem Teil arbeitet oder spielt.
Im Schnitt hat Bruno Homberg 8 bis 10 Praktikanten jedes Jahr, manche kommen 3 Wochen lang jeden Tag, andere ein halbes Jahr lang nur einen Tag in der Woche, wie Patrick Maier von der Sodenkampschule in Fröndenberg. Und es gibt Ein-Tages-Praktikanten, die tatsächlich nur einen Tag lang kommen, und an diesem einen Tag das Berufsfeld kennen lernen sollen.
Der Notstand bei diesen Stellen ist schon so weit, daß die Schulen bei Bruno Homberg anrufen, ob er nicht doch noch einen Praktikanten nehmen könnte, da, wie gesagt, immer weniger Geschäftsleute bereit sind, sich um junge Menschen zu kümmern, die gerne wissen wollen, wie es in dem Beruf, der sie interessiert, eigentlich zugeht und was da alles auf sie zukommt. Es wäre schön, wenn dieser Bericht einige Geschäftsinhaber davon überzeugen kann, Praktikanten anzunehmen und den jungen Menschen eine Chance zu geben.
Wer sich über "die Jugend" und "kein Bock" aufregt, sollte zumindest bereit sein, "der Jugend" eine Chance zu geben. Wenn der- oder diejenige dann wirklich nichts vollbringt oder gar nicht erst erscheint, mag das meckern ja angebracht sein, aber wer nur räsoniert und selber nichts macht, braucht sich auch nicht zu wundern, wenn Jugendliche dann wirklich "keinen Bock" mehr haben. Wer immer nur Absagen hört, hat irgendwann keine Lust mehr. Da beißt sich die Geschäftswelt selber...! Dies trifft nicht nur auf die Computerwelt zu, jedes Berufsfeld ist mittlerweile davon betroffen. Manch zukünftiger Lehrling weiß dadurch gar nicht, ob der "Traumberuf" nicht über kurz oder lang zu einem Alptraum ausartet, da er oder sie den Anforderungen nicht gewachsen ist oder gar nicht das passende Händchen dafür hat.
Bruno Homberg will jedenfalls auch weiterhin Praktikanten annehmen. Er möchte jedoch, daß sich ein Interessent persönlich vorstellt oder schriftlich bewirbt, das ist dann gleich der erste Einstieg in das Berufsleben. Und er bemühtsich und versucht, ihnen so viel wie möglich beizubringen in dem gegebenen Zeitraum. In der heutigen, hektischen Geschäftswelt ist so etwas leider auch sehr selten geworden.